Unsere Dienstleistungen im Einzelnen: Stoma-, Wund- und Inkontinenzmanagement


Mit unseren TÜV-zertifizierten Vorgaben zum Stoma-, Inkontinenz- und Wundmanagement stellen wir sicher, dass:

  • bestmögliche Produkte und Hilfsmittel für eine optimale Versorgung zur Verfügung stehen.
  • Patienten und Angehörige über die Versorgung bestens informiert sind.
  • der Patient sich alleine versorgen oder durch seine Angehörigen versorgt werden kann.
  • Komplikationen rechtzeitig erkannt und beseitigt werden können.

Stomamanagement


Voraussetzung

  • Der Auftrag ist erfolgt und der Hausarzt hat den Produkten und der Behandlung zugestimmt.

Vorgehensweise

  • Ab diesem Zeitpunkt besprechen unsere Mitarbeiter mit dem Patienten/Angehörigen und/oder dem Pflegepersonal des zuständigen Pflegedienstes/Altenheimes/Krankenhauses und/oder dem Arzt die optimale Versorgung und die Therapie der Begleitumstände.
  • Die ersten Termine und Folgetermine zur Anleitung und Beratung des Patienten werden schon im Krankenhaus vereinbart.
  • Es erfolgt eine schriftliche Empfehlung der weiteren Vorgehensweise für den Patienten und die mitbetreuenden Stellen. Diese wird auf dem Konsiliarschein dokumentiert.
  • Die ersten Materiallieferungen erfolgen durch den zuständigen Mitarbeiter vor dem geplanten Entlassungstermin aus der Klinik.
  • Nach Rücksprache mit den Operateuren erfolgt die Entlassung des Patienten entweder in die Rehaklinik oder nach Hause.

Rehaklinik

  • Zur weiteren Behandlung in der Rehaklinik füllt unser Mitarbeiter einen Überleitungsbogen aus. Dieser wird vom Krankenhaus bereitgestellt.
  • Der zuständige Mitarbeiter setzt sich zur besseren Verständigung bei Komplikationen vorher mit der Stomatherapie der Rehaklinik in Verbindung.
  • Die weitere Versorgung des Patienten erfolgt durch unseren Mitarbeiter in den regional angrenzenden Rehakliniken.
  • Nach der Rehaklinik werden die weiteren Hausbesuche vereinbart.

Häusliches Umfeld

  • Die weitere Versorgung des Patienten erfolgt durch unseren Mitarbeiter im häuslichen Umfeld. Bei Bedarf erfolgen weitere Schulungsmaßnahmen der Patienten/Angehörigen.
  • Eventuell wird ein Pflegedienst hinzugezogen.

Generell gültig

  • Das Anpassen der Versorgung innerhalb der ersten 3 Monate erfolgt häufiger, da das Stoma Figur und Größe verändert.
  • Der Besuch unseres zuständigen Mitarbeiters erfolgt alle 6 Monate gemäß den Vorgaben der Krankenkassen.
  • Bei Problemen und Komplikationen erfolgt eine Beratung und Schulung durch unsere Mitarbeiter.

Produkte/Hilfsmittel

  • Die vom zuständigen Mitarbeiter empfohlenen und vom Arzt durch das Rezept verordneten Produkte und Hilfsmittel werden dem Patienten entweder mit Paketdienst oder durch Mitarbeiter der emCare GmbH persönlich geliefert.

Wundmanagement


Voraussetzung

  • Die Wunden des Patienten sind inspiziert, der Auftrag ist erfolgt und der Hausarzt hat den Produkten und der Behandlung zugestimmt.

Vorgehensweise

  • Ab diesem Zeitpunkt besprechen unsere Wundexperten mit dem Patienten/Angehörigen und/oder dem Pflegepersonal des zuständigen Pflegedienstes/Altenheimes/Krankenhauses und/oder dem Arzt die optimale Versorgung der Wunden und die Therapie der Begleitumstände.
  • Es erfolgt eine schriftliche Empfehlung der weiteren Vorgehensweise für den Patienten und die mitbetreuenden Stellen. Diese wird auf dem Konsiliarschein dokumentiert.
  • Sollte eine Dokumentation der Wunde per Foto erforderlich sein, wird von unserem Wundexperten die Wunde laut Empfehlung des DNQP und den Richtlinien des Wundnetzes Saar fotografiert. Die Einwilligungserklärung hierzu wurde vom Patienten/Angehörigen auf dem zugehörigen Formblatt dokumentiert und unterschrieben.
  • Der zukünftige Wundverlauf wird auf einem Wundverlaufsbogen vom Pflegedienst dokumentiert. Der Pflegedienst dokumentiert auf einem eigenen Wundverlaufsbogen oder er wird von der emCare GmbH gestellt.
  • Unsere Wundexperten binden die Patienten/Angehörigen in die Versorgung der Wunden mit ein, unterweisen diese mit dem Informationsmaterial "Wundversorgung" und unterstützen bei der Organisation der Wundversorgung.
  • Von unserem Wundexperten werden nach 2–3 Wochen individuelle Kontrollbesuche zur erneuten Inspektion des Wundzustandes geplant. Dies kann ggf. zum Anpassen der Therapie an die neuen Wundverhältnisse führen. Diese Kontrollbesuche und Ergebnisse werden auf dem Konsiliarschein dokumentiert.
  • Ebenso erfolgt kontinuierlich durch telefonische Rückfragen eine Kontrolle über den Wundheilungsfortschritt.

Produkte/Hilfsmittel

  • Die vom Wundexperten empfohlenen und vom Arzt durch das Rezept verordneten Verbandmittel werden dem Patienten entweder mit Paketdienst oder durch Mitarbeiter der emCare GmbH persönlich geliefert.

Inkontinenzmanagement


  • Voraussetzung
  • Der Auftrag ist erfolgt und der Arzt hat den Produkten/Hilfsmitteln und der Behandlung zugestimmt.

Vorgehensweise

  • Der Arzt, der Patient und/oder der Pflegedienst legen die Art der Versorgung fest.
  • Es erfolgt eine ausführliche Beratung vor Ort und eine schriftliche Empfehlung der weiteren Vorgehensweise für den Arzt oder Pflegedienst. Diese wird auf dem Konsiliarschein dokumentiert. Hier wird festgelegt, welche Art der Versorgung für diesen Patienten infrage kommt.
  • Aufsaugende Versorgung: Hier wird der Patient über Wechselintervalle, Saugfähigkeit, Hautpflege, Hygienemaßnahmen und evtl. Zuzahlungen bzw. Aufzahlungen informiert.
  • Versorgung mit Urinalkondomen: Bei dieser Versorgung wird der Durchmesser der Peniswurzel gemessen und das Kondomurinal angepasst. Die Beutelversorgung wird besprochen.
  • Katheterversorgung: Bei Katheterpatienten erfolgt die Beratung hinsichtlich der verschiedenen Kathetermodelle/-materialien und der verschiedenen Bett- und Beinbeutel.
  • Die Verordnung für die empfohlenen Materialien erfolgt durch den Hausarzt.

Produkte/Hilfsmittel

  • Die vom zuständigen Mitarbeiter empfohlenen und vom Arzt oder Pflegedienst durch das Rezept verordneten Produkte und Hilfsmittel werden dem Patienten entweder mit Paketdienst oder durch Mitarbeiter der emCare GmbH persönlich geliefert.